41. Hunderennen in Großköchlham

Bounty, Balu und Bella rasten wie der Wind

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Rund 3000 Besucher erfreuten sich an diesem traditionellen Sportereignis, dass der Schützenverein Gemütlichkeit Großköchlham seit Jahrzehnten ausrichtet.

Größköchlham - Bei strahlendem Sonnenschein fand das 41. Hunderennen in Großköchlham statt. Es war wieder ein Spaß für die ganze Familie, vor allem alle Hundehalter und Hundefreunde.Zwischen 2500 und 3000 Gästen waren wieder angereist, die weitesten Anreisen hatten Besucher aus Andechs, Bad Reichenhall, München, Seeshaupt und Traunstein. Das zeigt, wie populär diese Veranstaltung mittlerweile ist. Viele kommen alle Jahre, um zu zu schauen oder ihre Hunde antreten zu lassen.Nach dem Gottesdienst, den Pater Paul zelebrierte, und dem Frühschoppen ging es nahtlos zum Mittagstisch im Biergärten beim Stöckl, dem Hof der Familie Hattensperger, über. 100 freiwillige Helfer, davon viele Mitglieder des Schützenvereins Großköchlham, der unter Federführung von Martin Weber das Rennen wieder ausgerichtet hat, kümmerten sich um einen reibungslosen Ablauf und ein ungetrübtes Vergnügen für alle. 

118 Hunde wurden für die Rennen angemeldet. Gestartet wurde wie immer in drei Größen, klein, mittel und groß. Mit 59 Startern waren die Hunde mittlerer Größe am stärksten vertreten. Vom teuren Rassehunde bis zum Mischling war wieder alles vertreten, auch mehrmalige Siegerhunde, wie die weiße Schäferhündin Cheyenne, der "weiße Blitz" von Großköchlham. Sie landete heuer auf Platz 2. Ihre Frauchen Marika Scherer aus Grafing war wie immer sehr stolz auf ihre Schöne. Die Hunde trugen die schönsten und witzigsten Namen, die man sich vorstellen kann. Fussel, Mokka, Bounty, Balu, Pepper oder Sotch . Nachdem sie in ihre Ställe, sechs nebeneinander, am Start untergebracht wurden, liefen ihre Herrchen und Frauchen die 200 Meter lange, ansteigende Rennstrecke bis zum Ziel, um für ihre Tiere eine Fährte zu legen. Nicht alle konnten die Spur aufnehmen, einige suchten im Gewirr umher, bis sie endlich das Pfeifen und Rufen ihrer Herrchen und Frauchen oder das Quietschen ihrer Spieltiere vernahmen.&nbsp;</p><p>Die Zuschauer hatten es sich am Rennfeldrand auf Bänken, Klappstühlen oder Decken beziehungsweise unter schattigen Bäumen, Schirmen und Hütten oder in der prallen Sonne bequem bequem gemacht, um die teils lustigen Orientierungsprobleme, aber auch die sportlichen Leistungen so manchen Hundes live mitzuerleben. Ein Erlebnis war es, wie immer.

Sieger bei der großen Gruppe wurden Riva von Veronika Karrer aus Inning am Holz, Laufzeit 10,50, Cheyenne von Marika Scherer aus Grafing (10,70) und Samy von Andreas Jöbstl aus Erding (10.80), bei der mittleren Gruppe Coco von Luisa Hauder aus Vilsbiburg (10.20), Coco von Martina Scherer aus Dorfen (10.50) und Emil von Janna Sagkob aus Erding (10,70) und bei der kleinen Gruppe Jil von Petra Stoiber aus München (13,00), Sherley von Hermine Meck-Remmert (14,50) und Nomel von Tina Krüger aus Freising (15,00). Auch Pater Pauls Bella startete erstmals bei den Mittleren. Die Labradorhündin kam auf Platz 12 (12,00) unter 59 Teilnehmern

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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