Aus dem Vaterstettener Gemeinderat

Weiter Sonntagsmärkte in Parsdorf

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In Parsdorf wird es auch 2018 weiter Sonntagsmärkte geben.

In Parsdorf wird es auch in diesem Jahr wieder vier Marktsonntage geben. Der Gemeinderat stimmt trotz Diskussion dafür.

Vaterstetten/Parsdorf – Viermal im Jahr ist in Parsdorf sonntags Markt und die umliegenden Geschäfte haben geöffnet. Das bleibt auch 2018 so. Der Gemeinderat Vaterstetten gab auf seiner jüngsten Sitzung grünes Licht für die Termine am 11. März, 6. Mai, 26. August und 28. Oktober. In diesem Jahr werden etwa 80 Händler auf dem Markt erwartet. 

Der Marktsonntag war zuletzt aufgrund gesetzlicher Vorgaben verändert worden. Als Reaktion auf Verbote für ähnliche Märkte in Eching und Aschheim. Kritik kam auch von der „Allianz für den freien Sonntag“. Der Markt auf dem Parkplatz des Möbelhauses Segmüller sei kein ausreichender Grund, um auch die Geschäfte im gesamten Gewerbegebiet zu öffnen. Seit der letzten Veranstaltung im November findet der Markt schon nicht mehr auf dem Segmüller-Gelände, sondern auf der Heimstettener Straße statt, die dafür für den Verkehr gesperrt wird. Und nur die direkt von der Veranstaltung betroffenen Geschäfte dürfen noch öffnen. 

Maßgeblich ist für die Erlaubnis zu Marktsonntagen jedoch die erhebliche Anziehungskraft. Und zwar über die betroffene Kommune hinaus. Genau dies sei in Parsdorf der Fall, sagt die Gemeindeverwaltung. Marktbeobachtungen – sowohl durch die Gemeinde wie auch durchs Landratsamt Ebersberg – ergaben: Die Besucher kommen überwiegend wegen des Marktes und sie kommen aus dem gesamten oberbayerischen Raum. Aus einer zusätzlichen Umfrage des Möbelhauses geht hervor, dass sonntags Besucher aus größeren Entfernungen nach Parsdorf kommen als an normalen Wochentagen. 

Zudem gibt es laut Gemeinde einen hohen Besucherandrang in den Morgenstunden, obwohl die Geschäfte erst um 12 Uhr öffnen. Was nach Ansicht der Verwaltung für den Markt spricht. Im Rathaus geht man davon aus, dass der Besucheransturm bei günstigen Wetterverhältnissen sogar noch weiter steigt. Einwendungen von Kirche und Gewerkschaften sowie einzelnen Gemeinderäten bezogen sich auf die bekannten Argumente zur Sonntagsruhe, zu den Interessen der Arbeitnehmer und die Ablehnung von noch mehr Kommerz. die

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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