Veranstaltung

Mother Africa

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In der Themenshow „Mother Africa – New Stories from Khayelitsha“ fahren Artisten, Akrobaten, Tänzer und Musiker vom schwarzen Kontinent alles auf, was sie zu bieten haben.

Die von Europa bis in die USA gefeierte Erfolgsshow „Khayelitsha“ kommt am 24. Januar in die Stadthalle Erding

Erding – „Khayelitsha“ (übersetzt „unsere neue Heimat“) ist der Name eines der größten Townships Südafrikas, das etwa dreißig Kilometer vor Kapstadt liegt. Geschätzt wohnen hier rund zwei Millionen Menschen verschiedener Herkunft und Religionen auf engstem Raum. „Khayelitsha“ heißt auch die erfolgreichste Show des „Circus Mother Africa“, die von 2014 bis 2017 von Helsinki, über London bis New York bejubelt wurde. Mit den „New Stories from Khayelitsha“ feierte am 20. Dezember nun die neue Mother-Africa-Show in Hamburg Premiere und geht anschließend auf Tournee durch dreißig Städte in Deutschland. Tickets für den Auftritt in der Erdinger Stadthalle am 24. Januar gibt es bei Hallo Erding, Tel. (0 81 22) 90 99 10, im Ticketshop der Stadthalle, (0 81 22) 99 07 12, an allen bekannten Vorverkaufsstellen sowie unter www.circus-mother-africa.de. 

In der außergewöhnlichen Kulisse aus kleinen Hütten und Ständen aus Wellblech, Holz oder Pappe, zwischen Straßenverkäufern und Gauklern zeigen die Regisseure Winston Ruddle (Zimbabwe) und Ulrich Thon (Deutschland) einen Tag im Township: Es ist Sonntagmorgen in Khayelitsha – die Menschen machen sich schick für den Gang zur Kirche oder ein Treffen mit Freunden. Die Bewohner eilen noch rasch zum Friseur, zum Schneider oder zum hiesigen Marktstand. Junge Männer buhlen mit Kunststücken um die Gunst der Frauen – beispielsweise mit spektakulären Aktionen auf einem BMX-Rad, mit schwindelerregenden Stuhl- und Menschenpyramiden, übermütigen Tänzen auf einem freischwingenden Seil oder waghalsigen Balance-Aktionen. Nicht nur der sogenannte „Globe-Walk-Act“ aus Ägypten mit seinen riesigen Kugeln ist dabei zum ersten Mal in Europa zu sehen. Zahlreiche Akteure betreten für die neue Show zum ersten Mal im Leben europäischen Boden. Natürlich stehen die umgarnten Damen den Jungs in nichts nach. Vier wundervolle „African Queens“ aus Äthiopien – vier Schlangenfrauen mit einer sensationellen Nummer aus Kontorsion und Handstandakrobatik – beeindrucken mit Anmut, Kraft und Selbstbewusstsein. Das dürfen sie auch haben, denn ihr Talent wurde bereits von Australien über Asien bis Paris gefeiert. Die akrobatischen Höchstleistungen werden begleitet von viel Tanz – einstudiert von der Mother-Africa-Choreographin Noluyanda „Nolly“ Mqulwana. Sie stammt selbst aus dem südafrikanischen Khayelitsha. 

Auf die Frage, ob in den Straßen des Townships tatsächlich so viel getanzt und gesungen wird, erklärt sie selbstbewusst: „In Khayelitsha wird jeden Tag gefeiert, gesungen und getanzt. Gerade am Sonntag ist es eine Herausforderung: Aus der Kirche dringt laute Musik in die Straßen, im Nachbarhaus probt eine Band und ein Haus weiter spielt ein DJ House-Music.“ Musikalisch untermalt wird die circa zweistündige Show (inkl. Pause) mit afrikanischen Rhythmen der Mother-Africa-Live-Band, African Drums Solos und – passend zu einem Sonntag in Khayelitsha – von Gospel-Gesang. Über 30 afrikanische Akteure aus unterschiedlichen Regionen – Ägypten, Äthiopien, Elfenbeinküste, Simbabwe, Südafrika und Tansania – bringen die Kraft und die Lebensfreude des „schwarzen Kontinents“ pointiert, augenzwinkernd und mit viel Leidenschaft auf die Bühne. Mother Africa ist eine Reise durch den Kontinent, auf der es um großartige Unterhaltung und artistische Höchstleistungen geht – aber auch darum, die kulturelle Vielfalt Afrikas zu zeigen und den Besuchern ein Stück afrikanisches Lebensgefühl näher zu bringen. Als einzige afrikanische Zirkusproduktion bietet Mother Africa seit über zehn Jahren Künstlern des „schwarzen Kontinents“ durchgängig und nachhaltig die Möglichkeit, sich auf internationaler Ebene zu präsentieren. Weit über einhundert Talenten hat die Produktion bislang die Tore für eine weltweite Karriere geöffnet. Dabei werden für Mother Africa ausschließlich afrikanische Künstler verpflichtet. - Klauke-pr

Quelle: Anzeigenzeitungsverlag

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