Gemeinsame Regeln festgelegt

Super League nur Hirngespinst? Uefa und Klub-Vereinigung bekräftigen Zusammenarbeit

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Zwei Männer - (offenbar) eine Meinung: Uefa-Boss Aleksander Ceferin (l.) und ECA-Vorsitzender Andrea Agnelli bekräftigen eine enge Zusammenarbeit.

Die Uefa und die Klub-Vereinigung ECA haben die Weichen für eine enge Zusammenarbeit gestellt. Das verkünden die Chefs der Organisationen. Zugleich wird der Super League eine Absage erteilt.

Brüssel - Die UEFA und die European Club Association (ECA) haben ihren Willen zur engen Zusammenarbeit betont. „Der heutige Tag ist ein wichtiger Meilenstein im Verhältnis zwischen ECA und UEFA“, teilte der Vorsitzende der Klub-Vereinigung, Andrea Agnelli, in einer gemeinsamen Erklärung mit der Europäischen Fußball-Union am Dienstag in Brüssel mit. Zukünftigen Herausforderungen könne nur durch gemeinschaftliches und konstruktives Engagement begegnet werden, sagte Agnelli, der auch Präsident des italienischen Rekordmeisters Juventus Turin ist.

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin sprach nach dem Treffen am Dienstag in Brüssel, an dem auch der EU-Kommissar für Sport, Tibor Navracsics, teilnahm, davon, dass man die Kooperation auf „das nächste Level“ hebe. „Wir wollen demonstrieren, dass der europäische Fußball vereint ist.“

Transfersystem soll modernisiert werden

Die Zusammenarbeit beziehe sich unter anderem auf Regeln zum Financial Fair Play, die Zukunft von UEFA-Klubwettbewerben nach der Saison 2020/21 und die Modernisierung des Transfersystems. Auch eine Harmonisierung von Spielplänen und die Belastungen für die Profis sollen in den Fokus rücken.

In einem Interview mit der „BBC“ hatte Ceferin bereits betont, dass die Gründung einer europäischen Super League in den Überlegungen keine Rolle spiele. „Die Super League wird nicht stattfinden. Sie ist gewissermaßen Fiktion jetzt oder ein Traum“, sagte er.

„Wir teilen die Überzeugung, dass Fußball nicht zum Verkauf steht“, sagte Ceferin zudem mit Blick auf jüngste Enthüllungen über mögliche Verkäufe internationaler Wettbewerbe an private Investoren.

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dpa

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